Monatsarchiv: August 2008

Journalist werden ist nicht schwer, …

… Journalist sein anscheinend auch nicht!

Dieses Gefühl habe ich immer mal wieder, wenn ich von Journalisten (egal ob Print, Radio oder TV) angefragt werde. Ich habe in manchen Fällen den Eindruck dass es sich die Damen und Herren doch etwas zu leicht machen. Grundtenor: "Hey Du. Recherchieren ist so mühsam. Beantworte mir ein paar Fragen. Dann hast Du vielleicht die Ehre, dass ich Deinen Namen in meinem tollen Artikel erwähne."

Soeben trudelte wieder so ein Exemplar in der Mailbox ein:

Aloha,

ich bin Journalist für das deutsche Magazin *****, das es vor allem auf Papier gibt, obwohl wir überwiegend übers Internet schreiben.

Ich schreibe gerade einen Artikel zum Thema "Geld verdienen mit Blogs" und bin dabei unter anderem über Trigami und von dort auf Ihre Webseite gestossen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir ein paar Fragen beantworten könnten:

1. Finden Sie das okay, "gegen Bezahlung" ein Thema aufzugreifen, über das Sie sonst nicht schreiben würden?

2. Gibt Trigami wirklich nur vor, dass geschrieben werden muss, nicht aber, dass Sie positiv schreiben müssen? Gibt's es Vorgaben wie Länge des Beitrags oder ähnliches?

3. Darf man fragen, wie viel dabei rüberkommt? Xhundert Euro im Monat? Oder vor allem "kostenlose Probierversionen"? Sie müssen da gar nichts ins Detail gehen, wenn Sie das nicht wollen, aber ein ungefährer Wert, damit die Leser eine Vorstellung davon bekommen, ob sich sowas für sie lohnen könnte oder nicht.

[...]

Nett wie ich nun mal bin, habe ich die Anfrage nicht einfach fach- und sachgerecht entsorgt, sondern zurückgeschrieben:

Auch Aloha

Die Schattenseite des erfolgreichen Bloggens ist, dass sich Anfragen von Journalisten häufen. Nehmen Sie's mir bitte nicht übel und schon gar nicht persönlich, wenn ich Ihnen sage, dass ich Sie bei Ihrer Arbeit leider nicht unterstützen will/kann.

Mann, Mann, Mann … Langsam begreife ich, warum Ihr Euch immer mit engagierten Bloggern immer wieder in die Haare kriegt. Ihr habt anscheinend (zu Recht!) Angst, dass Ihr überflüssig werdet, weil Ihr Euren tollen Beruf selbst (fahrlässig?) an die Wand fahrt!

Umfrage zu Umfragen

Treue B-Seite-Leserinnen und -Leser haben's gemerkt: hier gab's schon lange keine Umfrage mehr. Das Problem (Danke für den Hinweis, Gaby) habe ich nun lösen können (mit Hilfe des Poll-Plugins von Lester Chan).

Dann mal los …

Das Problem mit dem Umfrage-Plugin auf der B-Seite ist gelöst.

Ergebnis anzeigen

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Müntefering zu Gast in Niggemeiers Symbolfoto-Sammlung

Stefan Niggemeier dürfte vielen bekannt sein – vor allem als BildBlogger. In seinem persönlichen Blog nimmt er – teils mit knallharten Worten – seine Journalisten-Kollegen und -Kolleginnen aufs Korn und bietet Nicht-Journalisten wie mir einen interessant-amüsant-erschreckenden Blick hinter die Kulissen.

Ich mag seine Art, zu schreiben. Die Präzision seiner Gedanken (und wie er diese zu "Papier" bringt) finde ich bewundernswert! Was ich aber genauso mag sind seine Artikel über Symbolfotos. Gnadenlos deckt er hier den Dilettantismus auf.

Aktuellstes Beispiel: die Meldung der Welt Online vom 1. August zum Tod von Franz Münteferings Frau: Ankepetra Müntefering erliegt Krebsleiden. Ergänzt mit einer Bildstrecke von 13 Fotos …

*kopfschüttel*

8.8.08 (oder: Heute vor 30 Jahren …)

8.8.08? Da kommt mir grad in den Sinn, dass ich heute ein Jubiläum feiere habe: am 8.8.78 habe ich meine Fahrprüfung gemacht (und bestanden). Und in diesen 30 Jahren nur 3 Unfälle mit Blechschäden (und davon keinen einzigen selbst verursacht) – das ist doch grad noch einmal ein Grund, zu feiern zufrieden zu sein.

iPhone?

Die geniale Sache mit MobileMe lässt mich überlegen, ob ich mir in nächster Zeit doch ein iPhone kaufen werde. Ob ich aber das Gerät auch bedienen kann?

OK, hast mich überzeugt, lieber Rouge: