Alles tumblr oder was?

Nachdem schon der Leu auf tumblr umgestiegen ist, legt nun auch Stefan Bucher sein Blog auf Eis und tumblrt.

Und ich stelle fest: Die Kadenz der Beiträge, deren Kürze sowie der Umstand, dass sie (für mich) aus dem Zusammenhang gerissen sind und "überfallmässig daher kommen", machen mir Mühe. Schade!

Kommentare:

  1. Ja, wirklich schade. Die Beiträge erinnern mich eher an Twitter denn an ein Blog. Wobei auch ich twittere…

  2. ich finds auch etwas gewöhnungsbedürftig,ums mal etwas blumig zu sagen.
    und nicht zu vergleichen halt mit nem blog.

  3. geht mir auch so. ich seh den sinn nicht ganz. und auch den unterschied nicht – denn der zeitaufwand dürfte sich in etwa gleich bleiben für die tumblr…

  4. Also der Zeitaufwand zum Tumblrn ist beachtlich kleiner. Man klebt halt einfach zeugs irgendwo ins Netz. Dafür ist der Psychohygieneeffekt auch viel kleiner und deshalb gibts bald leumund for friends.

  5. jööö wie herzig, leumund for friends:-)))
    er hat uns also doch nicht ganz vergessen…..

  6. Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch schon einen tumblr gestartet habe. Um "mal schnell was zu posten". War für kurze Zeit ganz witzig. Habe aber schnell gemerkt, was mir fehlt (beim eigenen wie auch bei anderen tumblrs): der Dialog (aufgrund der fehlenden Kommentarfunktion). Ich mag den Dialog mit meinen Lesern und Leserinnen. Das zeigen auch meine Statistiken: in beiden Blogs bin ich der, der am häufigsten kommentiert (sprich: auch auf Kommentare anderer eingeht).

    Zusammengefasst: tumblr ist Monolog, Blog ist Dialog. Und ich mag Dialog :-)

  7. [...] via leu.fm also doch zu einsam. Zumindest soll es schon bald ein "leumund for friends" geben: Also der Zeitaufwand zum Tumblrn ist beachtlich kleiner. Man klebt halt einfach zeugs irgendwo ins [...]

  8. Hoi Marcel. Danke, dass du das Thema aufgenommen hast. Ich verstehe schon: Es ist überfallmässig, vor allem, dass ich den Feed umgestellt habe und meine treuen Abonnenten jetzt auf einmal so viel Verschiedenes erhalten. Das war ein Laune, vielleicht etwas unbedacht, aber eben auch ein Experiment.

    Ja, der Zeitaufwand zum Tumblrn ist geringer als zum Bloggen. Es befreit auch vor einem gewissen Zwang in den ich mit meinem Blogen nach bald vier Jahren reingekommen bin. Mein Problem – das Tumblrn ist vielleicht eine Art Therapie.

    Ich verstehe, dass du lieber in deinem Blog blogst. Du schaffst es auch einen wertvollen, professionellen Dialog zu pflegen. Für mich hat sich der Wert von Blogs für den Dialog auch nicht vermindert.

    Ich beobachte jetzt mich und auch, soweit es geht, meine Abonnenten. Mal schauen, wann dann meine «Pause» zu Ende ist…

  9. Dann bleibt ja noch ein bisschen Hoffnung ;-)

    Und jetzt im Ernst: Mein Beitrag war kein Versuch, Dich von irgend etwas zu überzeugen. Jeder, wie er will – das ist die Freiheit im Netz, die ich liebe! Ich habe nur anhand des Beispiels von Leu und Dir festgestellt, dass ich Mühe habe, den Gedanken der Schreibenden zu folgen. Ein Privileg, zu dem ich mit schon recht ergrautem Haar berechtigt bin …

  10. [...] 15. Oktober 2007 tumblr ist Monolog, Blog ist Dialog. Marcel gefällt das Gespräch besser. Allerdings scheint es mir auch recht viele monologische Blogs [...]


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