Ich frage mich ersthaft, was dieser O.B. sich überlegt hat! Ich bin sicher: dieser O.B. hat sich gar nichts überlegt (vielleicht weil das Überlegen ihm Mühe macht?)

(Quelle: 20min.ch)
Unglaublich!
Ich frage mich ersthaft, was dieser O.B. sich überlegt hat! Ich bin sicher: dieser O.B. hat sich gar nichts überlegt (vielleicht weil das Überlegen ihm Mühe macht?)

(Quelle: 20min.ch)
Unglaublich!
… Journalist sein anscheinend auch nicht!
Dieses Gefühl habe ich immer mal wieder, wenn ich von Journalisten (egal ob Print, Radio oder TV) angefragt werde. Ich habe in manchen Fällen den Eindruck dass es sich die Damen und Herren doch etwas zu leicht machen. Grundtenor: "Hey Du. Recherchieren ist so mühsam. Beantworte mir ein paar Fragen. Dann hast Du vielleicht die Ehre, dass ich Deinen Namen in meinem tollen Artikel erwähne."
Soeben trudelte wieder so ein Exemplar in der Mailbox ein:
Aloha,
ich bin Journalist für das deutsche Magazin *****, das es vor allem auf Papier gibt, obwohl wir überwiegend übers Internet schreiben.
Ich schreibe gerade einen Artikel zum Thema "Geld verdienen mit Blogs" und bin dabei unter anderem über Trigami und von dort auf Ihre Webseite gestossen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir ein paar Fragen beantworten könnten:
1. Finden Sie das okay, "gegen Bezahlung" ein Thema aufzugreifen, über das Sie sonst nicht schreiben würden?
2. Gibt Trigami wirklich nur vor, dass geschrieben werden muss, nicht aber, dass Sie positiv schreiben müssen? Gibt's es Vorgaben wie Länge des Beitrags oder ähnliches?
3. Darf man fragen, wie viel dabei rüberkommt? Xhundert Euro im Monat? Oder vor allem "kostenlose Probierversionen"? Sie müssen da gar nichts ins Detail gehen, wenn Sie das nicht wollen, aber ein ungefährer Wert, damit die Leser eine Vorstellung davon bekommen, ob sich sowas für sie lohnen könnte oder nicht.
[...]
Nett wie ich nun mal bin, habe ich die Anfrage nicht einfach fach- und sachgerecht entsorgt, sondern zurückgeschrieben:
Auch Aloha
Die Schattenseite des erfolgreichen Bloggens ist, dass sich Anfragen von Journalisten häufen. Nehmen Sie's mir bitte nicht übel und schon gar nicht persönlich, wenn ich Ihnen sage, dass ich Sie bei Ihrer Arbeit leider nicht unterstützen will/kann.
Mann, Mann, Mann … Langsam begreife ich, warum Ihr Euch immer mit engagierten Bloggern immer wieder in die Haare kriegt. Ihr habt anscheinend (zu Recht!) Angst, dass Ihr überflüssig werdet, weil Ihr Euren tollen Beruf selbst (fahrlässig?) an die Wand fahrt!
Nichts gegen die freie Marktwirtschaft und das Spiel von Angebot und Nachfrage. Wer aber aber die Vermittlung solcher "Aufträge" übernimmt, macht sich zum Steigbügelhalter der sich (glücklicherweise) selbst eliminierenden Geiz-ist-geil-Unternehmen:
Angebot: Sie können für diesen Auftrag 11.32 CHF verdienen, falls Ihre Bewerbung vom Kunden akzeptiert wird.
Honorar: Dieses Angebot stammt vom Kunden. (Kundeneingabe)
Beschreibung der Aufgabe: [... ] hätten wir gerne ein kurzes Feedback wie der erste Eindruck unserer Webseite im Vergleich zur Konkurrenz ist. Die sofort ins Auge stechenden Schwachpunkte sollten aufgezeigt werden und der erste Eindruck der Konkurrenten zusammen mit unserer Webseite nach Schulnoten bewertet werden.
Mindestlänge: 100 Wörter
Auftragsfrist: 7 Tage
Gültigkeit: Der Kunde hat 4 Wochen Zeit.
CHF 11.32? Klar doch! Vergleich der eigenen Website und jener von 6 namentlich aufgelisteten Konkurrenten? Klar doch! Ich: 7 Tage, Ihr 4 Wochen Zeit? Klar doch!
Wollt Ihr während meinem nächsten Urlaub in unserem Haus wohnen? Den Kühlschrank leer fressen und den Weinkeller wegsaufen? Unsere Autos für Spritztouren nutzen? Ich leg' Euch die Schlüssel unter den Blumentopf.
Weiter so, IT-Jobkontakt! (Zum baldigen Sterben schenke ich gerne einen Link – RIP!)
grillzeit.de: eine weitere Content-Klau-Maschine? Er schreibt übers Grillen bzw. Grillieren – und keine 24 Stunden später (re-)publiziert grillzeit.de den Artikel und platziert einen Trackback.
Bevor jetzt wieder einer schreit, das sei doch ok, weil Internet: nein, ist es nicht – das ist
a) strafrechtlich relevant, weil es gegen das Urheberrecht verstösst
b) nicht durch das Zitatrecht geschützt
c) problematisch, weil Google duplicate content bestraft
d) grundsätzlich eine Riesensauerei!
(Dieser Beitrag soll auch dazu dienen, die "Spuren" zu verfolgen. Dann wollen wir mal ein paar Stunden warten…)
Wir haben Menschen, die trotz 100%-Job an der Existenzgrenze leben müssen. Wir haben Menschen, die an unheilbaren Krankheiten leiden. Wir haben Kinder, die von Ihren Eltern aufs Gröbste vernachlässigt werden. Wir haben junge Menschen, die trotz guter schulischer Leistung keine Lehrstelle finden. Wir haben …
Aber wir erachten es anscheinend als wichtig(er?), "endlos und überall" über einen Bär namens JJ3 zu berichten, über sein Schicksal zu debatieren und ihm im Netz ein Kondolenzbuch einzurichten!
Haben wir denn den Blick fürs Wesentliche endgültig verloren? *heftigkopfschüttel*
Man darf mir nachsagen, ich habe von der Juristerei nur wenig Ahnung. Man darf mir aber im Gegenzug gesunden Menschenverstand zugestehen.
Weil ich nämlich der Meinung bin, dass hier die Verhältnismässigkeit nicht gegeben ist:
Hört auf zu rechnen!
Es gibt gar keinen – beide haben nicht alle Tassen im Schrank!
Justizia hat bekanntlich die Augen verbunden, um unabhängig entscheiden zu können. Könnte bitte (und ganz dringend!) jemand diesem Richter/dieser Richterin die Augenbinde lockern? Anscheinend ist die Blutzufuhr zum Gehirn vollständig unterbrochen.
Unglaublich! Meine 3 Fragen bleiben aktuell …
Quelle: NZZ Online
Vor etwas mehr als einem halben Jahr habe ich in einem Trigami-Review (Partnerlink) über citytrip.ch berichtet. Nicht nur positiv, auch konstruktiv-kritisch (sprich: mit ganz konkreten Verbesserungsvorschlägen). Der Auftrag war, "mindestens 99 Wörter" zu schreiben, geschrieben habe ich in meinem umfangreichen Review über 1200! Das Honorar war durchaus angemessen – die Rezension hat mir CHF 210.00 eingebracht.
Nun geht citytrip.ch in eine weitere Runde mit Trigami – konkret mit Trigami Freestyle. So werden Autoren gesucht, die Texte für das citytrip-Blog schreiben:
Hochwertigen, unique content zum Thema "Citytrip tips from locals und authentische Reiseberichte" gesucht.
Wir suchen auch hochwertige, AUTHENTISCHE Reiseberichte mit Bildern.
Texten? Hochwertig? Authentizität? Oh, das könnte etwas nach meinem Gusto sein!
Den ganzen Beitrag lesen »
Da schreibe ich in meinem JobBlog vor knapp einen Jahr einen Artikel über MbO: Führen durch Zielvereinbarung. Während 10 Monaten kein einziger Kommentar.
Heute dann ein Kommentar: "Guten Tag". Nicht mehr, nicht weniger. Natürlich mit URL zur eigenen Website, auf der sich der Kommentarschreiber als Berater für Führungsthemen empfiehlt. Zufall?
Ich schreibe ihm ein Mail:
Versuche, den Link zur eigenen Website zu platzieren, kenne ich zur Genüge – der Preis eines sehr bekannten Blogs. Sie aber haben soeben den Blödheitspreis gewonnen – viel plumper geht's nun wirklich nicht mehr! Der Preis: Einträge in der Blacklist des JobBlog!
Die Antwort kommt wenig später:
Was ist denn das für eine unverschämte Mail?
Ich verstehe überhaupt nicht was Sie wollen.
Ich las, dass ich mich registrieren muss, um an einen Beitrag über MbO zu kommen.
Wenn ich das falsch gemacht habe, dann tut es mir leid. Es sind eben nicht alle Menschen solche Computer-Nobelpreisträger wie Sie es offensichtlich sind.
Ich habe kein Interesse, meine Webadresse irgendwo zu verlinken, aber ich habe einfach alle Felder ausgefüllt, die gefordert waren.
Gehen Sie mal zum Psychologen.
Mann, Mann, was haben wir uns kleine Kinder doch immer für tolle Ausreden einfallen lassen, als wir beim Kirschenklauen erwischt wurden: "Wir müssen für unsere Mutter Kirschen kaufen. Und wir haben gemeint, das hier [der Kirschbaum auf des Bauers Wiese] sei der Migros." *kicher*
Sapperlot …! Seit einigen Minuten ist der erste Ach-übrigens-Beitrag (natürlich mit separater Kategorie) online. Eigentlich überhaupt kein Problem. Eigentlich …
Wie aber kommt WordPress dazu, die Kategorie so …

… zu sortieren? Obwohl ich das in der php-Datei korrekt geschrieben habe:
wp_list_cats('sort_column=name&optioncount=0&hierarchical=0');
Insbesondere auch deshalb seltsam, weil (so war's zumindest früher) die Sortierung nach den ASCII-Codes erfolgt. Und selbst da kommt "Ü" nach den normalen Buchstaben.
Weiss jemand Rat?
[Nachtrag/Edit: Problem nicht gelöst, aber umgangen: die Kategorie heisst jetzt einfach 'Ach übrigens'. Ganz schön praktisch ...
]
Immer dann, wenn man glaubt, den Wahnsinn der Kinderpornographie erkannt (aber nicht verstanden) zu haben, kommt ein weiterer dieser kranken Typen und legt noch einen drauf:
Unter den Verdächtigen befand sich auch ein 44-jähriger Wiener, dessen PC bei der Hausdurchsuchung online war – als Bildschirmschoner verwendete er ein Foto, das er selbst beim Missbrauch seiner zehnjährigen Stieftochter angefertigt hatte. Er wurde in Untersuchungshaft genommen. Seine Lebensgefährtin gab an, von den Taten nichts gewusst zu haben.
Als Vater einer Tochter läuft's mir bei solchen Dingen immer eiskalt den Rücken runter!
Die Post schwafelt ja gerne von ihrem modernen Habitus und dem viel gepriesenen Service public: "Ein guter Service public – das Markenzeichen der Schweiz". Bla, bla, bla.
Der Alltag ist anders. Hier herrscht Service catastrophique:
Ist vielleicht ein Voodoo-Priester anwesend? Könnte der mal mit ein paar fiesen Nadeln in einem Postpac rumstochern? Danke!
Mich erstaunt's ja immer wieder, dass es nach wie vor Typen gibt, die glauben, dass sich im Internet mit Nichtstun viel Geld verdienen lässt.
Früher haben die mich geärgert – für mich war ihre Idee gleich zu setzen mit Hohn: "Was? Du verdienst Dein Geld mit richtiger Arbeit? Ts, ts, ts." Heute lach' ich über sie genau so wie über jene, die sich von der "garantierten Rendite von mindestens 18%" überzeugen lassen, vorab CHF 8 200.- in die 3-tägige Ausbildung zum "dipl. Anlagespezialisten" investieren und sich nachher – laut "Betrug" rufend – in der Kassensturz-Redaktion am Boden wälzen.
Aber zurück zur Geldmaschine Internet … Über 7 Ecken habe ich hier gelesen, wie einer (allen Ernstes) fragt, ob es schlauer sei, vw-auspuff.de oder vwauspuff.de zu registrieren, um die Seite zu parken und so – ohne einen Finger zu krümmen – Geld zu verdienen, weil Besucher über Google & Co. auf seine Seite kommen und auf irgendwelche Werbelinks klicken. Er scheint ein alter Hase zu sein – betriebt bereits das grosse Hunde Forum. (Jetzt aber nicht enttäuscht sein, wenn Du dort nichts darüber lesen kannst, wie Dein Hund mit seinen empfindlichen Ohren am besten das Silvester-Feuerwerk übersteht.)
Frau Ingrid Hartenstein, ihres Zeichens Dipl. Ing. für Textiltechnologie, aus D-08547 Jößnitz, war heute ein offenbar ein fleissiges SPAM-Bienchen.
Hat heute bei mir, bei Michael und ganz bestimmt noch in vielen anderen Blogs SPAM-Kommentare hinterlassen, um die Adresse ihrer Website bei Google auf Wolke sieben zu lüpfen. Auch wenn die Kommentare auf den ersten Blick echt wirken – sie sind es nicht: 3 Jahre Bloggen lässt einiges an Erfahrung zurück.
Wer sein Blog schon mal präventiv über seinie Blacklist schützen möchte:
)@ Frau Hartenstein
Falls Sie das hier lesen: Nein, Sie brauchen keinen Kommentar zu hinterlassen, dass Sie einen ernsthaften Kommentar geschrieben und nur aus Versehen nicht Ihren echten Namen und aufgrund eines technischen Problems eine merkwürdige Mailadresse hinterlassen hätten. Aus Erfahrung gut, glauben Sie mir! Ganz abgesehen davon: Menschen, die auf ihrer seriös wirkenden Website auch Drucker-Toner und -Tinte anbieten, sind mir grundsätzlich suspekt!
Völlig unerwartet und sensationell: Zu Beginn der Nacht der langen Messer gebe ich meine Sprengkandidatur für die Wahl in den Bundesrat bekannt!
Nicht, dass ich in einer solchen Wahl eine Chance hätte.
Nicht, dass sich dadurch die Politik verändern würde.
Nicht, dass sich dadurch für unser Land etwas ändern würde.
Nur, damit die Medienvertreter wie hirnlose, geifernde Wesen zu Hunderten antraben und über mich berichten (im Wissen, dass hier nach dem Prinzip "Viel Lärm um nichts" gehandelt wird).
Quintessenz: Uns in der Schweiz geht's noch immer ausgezeichnet! Könnten wir uns sonst einen solchen Nonsens-Firlefanz leisten?
Der kurlige Verein, der nie zum Fliegen kam, wählt nun offenbar die ultimative Methode, sich endgültig ins Off zu kicken! Drüben haben die einen überhaupt nicht zum Beitrag passenden völlig sinnbefreiten Kommentar hinterlassen.

(Originalkommentar inzwischen von mir editiert)
R.I.P. swissblogspampress!
Mensch, Internet Explorer! Ich gebe mir ja immer wahnsinnig Mühe, dass das Design der B-Seite auch für Dich wohl bekömmlich ist, damit Du Deinen Lesern und Leserinnen mein Geschreibsel hier hübsch präsentieren kannst. Aber manchmal bringst Du mich so zum Verzweifeln, dass ich am liebsten sagen würde: Leck mich am A*****!
Dass der notorische Raser, der vor knapp 2 Jahren ein 14-jähriges Mädchen zu Tode gefahren hat, zu einer unbedingten Freiheitstrafe von neun Monaten verurteilt wurde (NZZ), ist ein endlich, endlich ein erster Schritt in die richtige Richtung (aber nur ein erster)!
Dass der Verband der Verkehrspsychologen findet, dass die Gerichtsgutachten für den Raser zu positiv ausgefallen sind und deshalb eine verbandsinterne Untersuchen starten will (Tages-Anzeiger), finde ich ebenfalls eine gute Sache.
Dass die Vorsitzende des Verkehrspsychologen-Verbandes zum Schluss kommt, dass die Justiz versagt habe und dem Raser schon vor diesem Fall ein 5-jähriges Fahrverbot hätte auferlegen müssen (Tages-Anzeiger), finde ich gut.
Nur geht mir das zu wenig weit. Denn:
Ist eigentlich das "Recht auf Autofahren" eines der höchsten Rechte, nach denen wir uns richten wollen? Oder ist es gar klammheimlich in die Bundesverfassung aufgenommen worden?
Verdammt nochmal …!
Mein HP/Compaq Notebook hat seit einigen Wochen ein kleines Problemchen: der Kontaktstift, über den der Bildschirm beim Zuklappen ausgeschaltet wird, hat vermutlich einen Wackelkontakt. Ab und zu "verschwindet das Bild" – einfach so. Meistens reicht es, an diesem "Nippel" zu "nippeln". (Ein Problem mit der Grafikkarte kann's übrigens nicht sein: der externe Bildschirm, den ich im Büro anschliesse, funktioniert problemlos.)
Ein Nachbar hat mir den MEGA-SHOP bei uns in der Nähe empfohlen. Auf der Website (hier bewusst ohne Link) mache ich mich kurz schlau …
Bereits seit Jahren zählt MEGA-SHOP zu den leistungsstärksten Computer-Serviceanbietern in der Schweiz. Jährlich werden in unseren 16 SERVICEPOINTS über 25'000 Computer- und Notebook-Systeme verschiedenster Hersteller repariert, aufgerüstet und installiert – ohne lange Wartezeiten!
… und rufe dort an:
Ich: Ich habe ein Notebook HP compaq nx7010, das ein Problem mit dem Bildschirm bzw. dem Kontaktstift hat. Reparieren Sie das auch?
Er: Selbstverständlich.
Ich: Ich habe gelesen, dass Sie eigene Service-Centers haben. Wie lange dauert die Reparatur in etwa (ich erinnere mich an die Website: "ohne lange Wartezeiten")?
Er: Ja, wir reparieren hier direkt bei uns in der Filiale. Das geht schnell, etwa 5-6 Arbeitstage.
Ich: (5-6 Arbeitstage? Schnell? Ohne lange Wartezeiten?) Na gut, dann bringe ich das Notebook gleich vorbei.
Er: OK
Ich rein ins Auto, zur Filiale gefahren (ca. 15 Minuten), rein in die Filiale und dem Jüngling jungen Mitarbeiter mein Problem noch einmal erklärt. Er schaut das Notebook an, als hätte er noch nie eins gesehen.
Dass ein Kleinstunternehmen in Unkenntnis der Sache Werbemails verschickt, ist noch irgendwie verständlich (ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich damit strafbar macht).
Wenn das aber ein Unternehmen tut, dessen Zweck ist (Zitat aus dem Handelsregister bzw. den Statuen)
[...] das Erbringen sämtlicher Dienstleistungen auf dem Gebiete des Direktmarketing, insbesondere das Datenbankmarketing, den Aufbau, die Führung und den Vertrieb von Adressdatenbanken, den Vertrieb von Adressen, das List-Broking [...]
… dann ist das doch sehr, sehr verwunderlich (ändert aber auch nichts an der Tatsache, dass es sich damit auch strafbar macht).
Das habe ich soeben dem Geschäftsführer der Schober Information Group mitgeteilt:
Hallo Herr Koller
Über Ihr Mail habe ich mich sehr gewundert:
1) Weder habe Ihre nette Werbebotschaft bestellt noch habe ich mich je für einen Newsletter angemeldet – ich hatte überhaupt noch nie Kontakt zu Ihrem Unternehmen.
2) Ich ersuche Sie daher, meine Mailadresse zu LÖSCHEN und dafür zu sorgen, dass ich NIE MEHR ein Mail oder einen Newsletter von Ihnen erhalte. Die Löschung wollen Sie mir bitte schriftlich bestätigen.
3) Seit dem 1. April 2007 ist SPAM auch in der Schweiz strafbar. Es würde mich doch sehr wundern, wenn Sie als Adressen-Profi das nicht wüssten.
4) Sollte ich noch einmal ein Werbemail oder einen Newsletter von Ihnen erhalten, werde ich in der Praxis ausprobieren, wie das mit dem neuen Gesetz so läuft …Mit ärgerlichem Gruss
Marcel Widmer
Ich bin gespannt, ob und wie er reagieren wird …
(Screenshot des Mails durch Klick auf das Miniaturbild)
Nachtrag (gefunden beim Weitblick):
Wir leben im 21. Jahrhundert. Wir können vieles (aber zum Glück nicht alles). Dass wir aber etwas nicht tun, obwohl es technisch und finanziell problemlos zu realisieren wäre, ist unverständlich!
Ein 10-jähriges Mädchen ist am Samstagnachmittag auf einem unbewachten Bahnübergang in Frauenfeld von einem Zug erfasst und getötet worden. Im Kanton Neuenburg kamen zwei Betagte ums Leben, als ihr Auto ebenfalls auf einem Bahnübergang von einem Zug erfasst wurde.
… lese ich soeben auf bei NZZ Online.
Wir verschönern das Ortsbild, indem wir Strassenkreisel mit einem Kunstwerk für einen 5-stelligen Frankenbetrag zu verschönern. Und wir scheuen die Kosten, einen unbewachten Bahnübergang zu sichern.
Verdammt nochmal – sind wir denn nicht mehr in der Lage, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen?
Immer wieder, immer wieder: Bloggebote, in denen sich jemand berufen fühlt, anderen in (vorzugsweise numerierten) Listen zu sagen, was ein Blogger soll und was nicht.
Die neuste Du-sollst-nicht-Liste schiesst sich gleich selbst ins Knie:
Lasst euch nicht Sagen, was ihr zu tun habt
(Zuerst habe den Beitrag ja witzig gefunden und gedanklich in die Kiste "Satire" gelegt. Die Kommentare des Autors lassen aber den Schluss zu, dass er es tatsächlich ernst gemeint hat!)
Liebe Leute, die Ihr Euch berufen fühlt, Blog-Regeln aufzustellen. Vielleicht können wir uns auf ein paar Grundsätze einigen? (Achtung: es folgt eine numerierte Liste …)
(Ach ja, wichtig: Das sind keine Regeln, allenfalls Denkanstösse. Und Ihr müsst damit nicht einverstanden sein!)
Wenn ich keine sprechende URLs hätte, 90% meines Blogs Werbung wäre, ich nur einen gekürzten RSS-Feed anbieten würde, ich der Blog (statt das Blog) sagen würde, ich jede (aber wirklich jede) trigami-Rezension ungesehen annehmen wollte, ich täglich vier Mal an meiner Statistik erfreuen würde und ich in der Folge ausser mir selbst und dem (mit Waffengewalt zum Lesen gezwungenen) Nachbarn keine Leser hätte: dann lasst mir diese Freiheit!
Wenn es für mich so stimmt, dann mache ich das weiterhin so. Und wenn nicht, dann profitiere ich gerne von Euren Erfahrungen. Aber hört verdammt nochmal endlich damit auf, mir sagen zu wollen, wie ich zu bloggen habe.
Ich kann Verantwortung tragen. Auch für mich selbst und für mein Tun.
Alles klar?
(auf den Nonsens aufmerksam geworden via INJELEA)
Der Tages-Anzeiger Online berichtet heute:
Unverbesserliche Raser erwischt
Zwei Raser haben sich in der Nacht auf der Autobahn A2 bei Luzern ein Rennen geliefert. Die beiden waren in einem Baustellenbereich mit über 200 Stundenkilometern unterwegs.
Beide mussten ihren Führerschein auf der Stelle abgeben, ihre Fahrzeuge wurden beschlagnahmt
[...]
Beide Männer sind wegen ähnlichen Delikten schon vorbestraft.
Drei Fragen in diesem Zusammenhang:
Vermutlich gilt aber auch hier: "Du, weisst Du. Du musst Verständnis für ihn haben. Er hatte eine ganz, ganz tragische Kindheit, Du."
*kopfschüttel*
Über die Blogschleuder habe ich mich ja schon einmal aufgeregt. Die Sache ist – zumindest für mich – aber erledigt, nachdem Mario reagiert und sehr offen und ehrlich darüber informiert hat.
Nun hat Dr. Web eine noch dreistere Form des Contentklaus entdeckt:
eCrunch.de – die besten eBusiness Blogs in einer Collection!
(Originaltitel)
Die Liste der Autoren beklauten Blogger liest sich wie das Who is who der Blogszene. Besonders dreist ist der Hinweis im Impressum:
Der hier ersichtliche Content wird von den Autoren der diversen Blogs via RSS-Feeds willentlich bereitgestellt und hier an dieser Stelle eingebunden.
Willentlich? Auch wissentlich? Ich bin gespannt auf allfällige Reaktionen von Robert Basic, Alexander Pisculla, Martin Oetting und anderen!
Wetten, dass vom eCrunch-Blogger Contentdieb Thomas Hieb Argumente scheinheilige Ausflüchte wie "Ich habe ja gar keine AdSense-Blöcke", "Typisch: eine gute Idee wird gleich von allen runtergemacht" oder "Ich schreib ja hin, von wem der Artikel stammt."
Unglaublich, so was! :-x
… kostet ein Ticket für die Fussball-Europameisterschaft im kommenden Jahr. Dafür kann man einiges bekommen:
Da wird doch wirklich ein echter Mehrwert geboten.
Wenn man aber bedenkt, dass wir ja bereits ganz schön viel bezahlt haben (siehe hier, hier, hier, hier, hier und hier) …
Ich werd's nie verstehen!
Sexschleuder sammelt Frauen und stellt diese Männern zur Verfügung. Sexschleuder ist also ein neuartiges Sexverzeichnis, welches nicht einfach Frauen kategorisiert in einem Verzeichnis darstellt, sondern auch deren (Geschlechts-)Teile veröffentlicht.
Ziel der Sexschleuder ist es, Männern zu mehr Sex zu verhelfen. Gerade für neue oder noch unbekannte Frauen dürfte dies sehr interessant sein. Wir erhoffen uns einfach, dass Männer über die Sexschleuder geile Frauen finden und dadurch Sexualpraktiken entdecken, die Sie vorher nicht kannten.
Wichtig: Unser Ziel ist es nicht, Eure Frauen zu klauen, sondern lediglich wie oben beschrieben zu poppen. Wenn Ihr nicht möchtet, dass wir Eure Frauen poppen, bitte einfach kurze Mail an uns.
Du findest das primitiv und völlig daneben? Ich auch! Opportunistisch und respektlos? Ich auch! Und bist Dir ziemlich sicher, dass das illegal ist? Ich auch! Kurz: unter aller Sau? Ich auch!
Hey, Web 2.0 ("Mitmach-Internet für alle") ist eine tolle Sache. Und macht unheimlich Spass (natürlich nicht annähernd so viel wie Sex)! Selbst dann, wenn damit viel Arbeit verbunden ist und es einem einiges an Durchhaltevermögen abverlangt.
Aber all die Trittbrettfahrer, die sich mit der Arbeit anderer ein kleines Denkmal zimmern wollen (auch dann, wenn sie vielleicht tatsächlich gar keine kommerzielle Ziele verfolgen) und sich mit fremden Federn schmücken, gehen mir langsam aber sicher ganz gehörig auf den Keks! Und ihre unverschämte Selbstbedienungsmentalität ("Ich nehm' mir mal Deinen Inhalt und wenn Du damit nicht einverstanden bist, dann musst Du Dich halt melden.") genau so!
Und ich sage:
Also, Du 3-facher Idiot: Deine IP-Adresse (125.23.2.84) und Deine Domains (initiat[punkt]de, pro-franchise-consulting[punkt]de und vermutlich noch einige andere) sind bei mir blitzschnell in der SPAM-Blacklist gelandet. Und werden es ganz bestimmt genauso schnell zu einem Eintrag bei anderen Bloggern schaffen.
Ja, genau Ihr, die Ihr auf den Strassen mit Euren krass geleasten und super-krass-getunten Clios, BMWs und Subarus (mit oder ohne Camping-Tischchen auf dem Kofferraumdeckel) Eure kleinen Schw***chen kompensieren wollt.
Ich möcht' Euch mal was erklären:
Ach ja … schon mal sowas gesehen?

Ey, voll krass, Mann!
Ein Erwin Kreuzer hat anscheinend heute Nachmittag Langeweile. Er müllt mir grad händisch die Kommentare in meinem Blogs zu. Mit (auf den ersten Blick) einigermassen passenden Kommentaren, die aber einzig und allein den Zweck haben, die URL zu seinem tumben Website-"Imperium" zu platzieren.
Dumpfbacke! Bei mir ist sowohl die IP-Adresse 131.130.1.135 (die zur Uni Wien gehört) und all seine URLs (die ich natürlich nicht verlinke) in meinen SPAM-Filtern platziert. Er wird also nicht mehr durchkommen mit seinen plumpen Versuchen.
Als kleiner Denkzettel: Hallo, Mailadressen-Sammel-Suchmaschinen – hier seine Mailadressen: ekr@kreuzer.at und erwwwin@yahoo.com
Wie bescheurt, ignorant und feige muss man eigentlich als Schweizer Politiker sein, um den Anflug auf den Flughafen Zürich-Kloten (im Norden Zürichs) von Süden her (und damit über Stadtgebiet) zu bewilligen bzw. zu tolerieren?
Die Macher von teleschwamendingen.ch haben während 1 Stunde die Anflüge ab 06:00 Uhr in einem Video festgehalten.
Unglaublich!
Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass durch die Umstellung im MBlog!-Design der SPAM-Schutz irgendwie tangiert wurde und niemand mehr kommentieren konnte! *soeinärgerschrei*.
Das Problem habe ich jetzt gelöst und ich freue mich auf Deinen Kommentar!
Täglich schlagen hier mehrere tausend SPAM-Kommentare auf – unglaublich! Die werden zwar von Spam Karma 2 mit einer 99%igen Genauigkeit abgefangen, aber die Verarbeitung im Hintergrund drückt auf die Ladezeiten im Blog hier und fällt die Datenbank im Hintergrund mit unnötigen Einträgen.
Deshalb wird ab heute gerechnet: Wer hier einen Kommentar schreibt, muss k�nftig eine einfache Additionsaufgabe lösen und das Resultat im entsprechenden Feld eintragen. Das Witzige daran: die Programme, welche die SPAM-Kommentare automatisch eintragen wollen, scheitern an dieser simplen Aufgabe
– zumindest vorl�ufig.
Ich bin mir bewusst, dass das Did You Pass Math Plugin kein 100%iger Schutz ist. Aber eine zus�tzliche Stufe im Schutz gegen diese unsinnigen und geistlosen SPAMer. Und eine Massnahme, die zwar das Kommentieren hier nicht einfacher macht, aber – so hoffe ich – für alle Leserinnen und Leser im erträglichen Rahmen liegt.
Update 25.07.2006, 13:00
"Did You Pass Math" war untauglich (was ich hätte bemerken müssen, wenn ich's ausgiebig getestet hätte – vielleicht entschuldigt mich die Hitze): Wenn man kein oder ein falsches Rechenresultat eingegeben und eine entsprechende Fehlermeldung erhalten hat, war der ganze, vorher eingegebene Kommentar weg
Im Math Comment Spam Protection Plugin ist das besser gelöst.
Die Idioten vom Alpenland (alpenland-info.de, alpenlandverlag.de und so weiter) nerven regelmässig mit ihren unsäglichen SPAM-Mails. Sie sorgen für eine Premiere auf meinen Domains: die erste IP-Sperre, domainweit:
deny from 62.153.58.98
Eine Frage an die Wissenden: Kann man (ich) die IPs in irgendwelchen SPAM-Verzeichnissen eintragen lassen? Danke für Link-Tipps!
Die Temperaturen an Pfingsten waren 5 Grad zu tief – meldeten heute verschiedene Medien. Was soll's …
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
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Heute in meiner Mailbox. Und gleich zu Beginn dieses:
SPAM:
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass dieses Mail kein Spaming ist, da Sie diese Info nur 1 mal erhalten. Ein Mail kann erst dann als SPAM bezeichnet werden, wenn das gleiche Mail unregelmässig und unaufgefordert an den Empfänger gesendet wird.
Völlig neue Definition. SPAM ist's, wenn ein Mail …
… versandt wird?
Dann wäre also ein Mail, das regelmässig geschickt wird, kein SPAM :-/ Stimmt! Am Schluss Eures SPAM-Mails schreibt Ihr:
Dieses Infoblatt senden wir 2 mal im Jahr!
(Infoblatt? Clever, clever: Das ist gar kein Mail und kann allein schon deswegen kein SPAM sein!)
Hey, Ihr Nasen vom achsotollen spamportal-schweiz.ch (ein bisschen Werbung sei Euch gegönnt): Wenn Ihr so weiter macht bekommt Ihr Ärger. Regelmässig oder unregelmässig. Aber bestimmt mehr als 1 mal!
Und noch was, wenn ich schon am Stänkern bin: kauft Euch doch vom Umsatz mal einen Duden. Bei 10 Fehlern in Eurem Mail habe ich mit dem Zählen aufgehört
Mir läuft's noch immer kalt den Rücken runter, wenn ich an die Probleme im Datacenter von Hostpoint zurückdenke (siehe hier, hier, hier, hier, hier, hier und anderswo)
Jetzt ist es genau 2 Wochen her, dass Hostpoint in einer umfassenden und sehr offenen Information die Hintergründe erklärt und das hier mitgeteilt hat:
Selbstverständlich möchten wir uns bei Ihnen nicht nur mit Worten entschuldigen, sondern auch in einer anderen Form erkenntlich zeigen. Wir werden diesbezüglich wieder auf Sie zukommen.
Bei mir sind seit diesem Zeitpunkt die Jahresrechnungen für 3 meiner Accounts bei Hostpoint eingetroffen. Aber von einem Auf-mich-zukommen habe ich – weder per Mail noch per Brief – gar nichts bemerkt. Habe ich da etwas verpasst? Geht das nur mir so? Sind andere mit irgendwelchen netten Geschenken überhäuft worden?
(Ich merke, dass mir die Geschichte langsam stinkt und meine Bereitschaft, auch in schwierigen Zeiten ein treuer Kunden zu sein, langsam aber stetig weniger wird. Es ist ja nicht so, dass seit dem 4. Januar wieder alles problemlos läuft. Das Blog hier und das JobBlog sind mehrmals wöchentlich – wenn auch nur kurz – nicht erreichbar. Und ich möchte eigentlich lieber interessante Blogartikel statt Mails an den Hostpoint-Support schreiben.)
Seit Stunden kann ich über all meine Hostpoint-Accounts keine Mails mehr empfangen. Fängt's wieder an? Bitte nicht!
Update 21:55:
Soeben kam ein Mail rein, das ich mir selbst vor über 3 1/2 Stunden als Test geschickt habe. *stirnrunzel*
Update 9.1.06, 08:15:
Läuft wieder alles bestens. Hostpoint hat an den Schrauben gedreht – an den richtigen, hoffentlich!
Liebe Kinder in der Nachbarschaft (und grundsätzlich auch anderswo auf dieser Welt). Ihr tut mir leid, …
Nehmt's mir nicht übel. Aber ich mag euch eure Eltern nicht immer!